Martin Bernhardt war ein lebensdurstiger Mensch und ein melancholischer Dichter. Verlust und Tod waren seine bevorzugten Themen. Seit Beginn des Medizinstudiums in Greifswald wurde er von der Staatssicherheit beobachtet. 1985 wurde er aus politischen Gründen zu fünf Monaten Haft verurteilt. Erst nach dreijähriger Bewährung als Hilfskrankenpfleger durfte er sein Studium abschließen. Er wurde Facharzt für Neurologie/Psychiatrie und arbeitete zuletzt als Oberarzt in Ueckermünde, wo er sich mit 39 Jahren das Leben nahm. Dieses Buch enthält fast alle im Nachlass gefundenen Gedichte sowie einige seiner Mail Art-Karten.
Buchvorstellung
am 28. September um 20 Uhr
in der Brotfabrik Berlin
Prenzlauer Promenade 3, 13086 Berlin.
Es werden auch einige seiner Super-8-Filme gezeigt.
Der Eintritt ist frei.
Erscheinungsdatum: 09/2010
80 Seiten mit 15 s/w-Abbildungen
Festeinband, Format: 21,4 x 15,2 cm
10,00 € (portofrei in Deutschland, in Europa 2,00 €)